Dino auf dem Weg zur Bikinifigur

Dino soll abspecken, da seine überflüssigen Kilos gar nicht gut sind für die Arthrose in seinen Gelenke. Das ist allerdings nicht so einfach, denn Dino frisst für sein Leben gern und bekommt wirklich schlechte Laune, wenn es nichts zu kauen gibt.
 
Aufgrund seiner Lahmheit kann man ihn nicht wiklich flott bewegen. Aber seine Betreuerin ist sehr findig und hat sich viele Gedanken gemacht. Zum Beispiel geht Dino nur eine ganz begrenzte Zeit mit seinen Kumpels auf die Weide und wird früher reingeholt . Wenn die anderen Kraftfutter bekommen, dann gibt es für Dino nur eine ‚Trost Karotte‘ und seine Heu-Mahlzeiten frisst Dino Hälmchen für Hälmchen aus einem ganz engmaschigen Heunetz.
 
Bewegt wird er je nach Tagesform durch kleine Spaziergänge oder spielerisch auf dem Reitplatz oder im Round Pen. Dort wird er auch mental beschäftigt. Er lernt Bodenarbeit und kleine Zirkuslektionen. Die Kopfarbeit läst ihn vergessen, dass er auf Diät ist 😇.
 
Alle zwei Wochen wird mit Hilfe eines Gewichts-Massbandes seine Körpermasse bestimmt. Das ist zwar nicht so genau wie eine Waage, aber es bietet immerhin einen guten Anhaltspunkt.
 
Martina zeigt wie es funktioniert…. und siehe da: Dino nimmt langsam aber stetig ab. Gestartet bei 640 Kilogramm zeigt das Massband jetzt 560 Kilo an. Weiter so Dino!

Yvonne Gutsche-Doebelin wird zweite Schirmherrin von Möhrchengeber

Yvonne Gutsche Schirmherrin
Yvonne Gutsche ist mit Pferden groß geworden und ihnen seither treu geblieben. Sie betreibt in Bad Wimpfen ihren eigenen Trainingsstall und ist mit ihren Turniererfolgen, den Stunt-Shows sowie Live-Trainings auf Turnieren, Pferdemessen und anderen Veranstaltungen bekannt geworden.
 
Mit ihrer Aktion „Pray for Amour“ hat sie die Massen mobilisiert und das Leid von Pferden in den Fokus gerückt. 2017 hat sie den völlig abgemagerten Holländischen Warmblut-Wallach bei sich aufgenommen und mit viel Geduld, Liebe und Pferdeverstand wieder aufgepäppelt. Die anderen fünf Pferde, die bei Amour im Stall waren aus dem er gerettet wurde, kaufte sie frei und suchte nach adäquaten und pferdeerfahrenen Pflegestellen. Und das ist nur einer von vielen Fällen, in denen Yvonne Gutsche sich für Pferde in Not eingesetzt hat. Klar, dass das Konzept von Möhrchengeber da ihre volle Unterstützung findet.
 
„Je hilfloser ein Lebewesen ist, umso größer ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz. Da braucht es Organisationen wie Möhrchengeber. Deren Konzept, in der Zeit zwischen der Rettung und der Weitervermittlung nicht nur zu pflegen und aufzupäppeln, sondern auch herauszufinden wie die optimale neue Lebensstelle individuell für jedes Pferd aussehen kann, finde ich toll. Weiter so !“
 

Unsere Oma Peppi

Unsere Oma Peppi
Es gibt auch Pferde, die können und wollen wir nicht mehr vermitteln. Zum Beispiel unsere ‚Oma‘. Sie war viele Jahre in der Zucht und hat fast jedes Jahr ein Fohlen zur Welt gebracht. Vor dieser Zeit lief sie im großen Sport und reiste von Turnier zu Turnier.
 
Jetzt ist sie fast 30 Jahre alt und müde und möchte eigentlich nur noch Ruhe, Liebe und genug zu essen. Davon gab es leider in den letzten Jahren nicht genug und es ist nur der Tatsache, dass sie eine dominante Leitstute war zu verdanken, dass sie überhaupt noch so gut dasteht.
 
Wir sind uns einig: unserer Oma hat es verdient, nun einfach Pferd zu sein und fürsorglich gepflegt zu werden. Zum Glück haben wir sehr liebe Menschen gefunden, die sie aufgenommen haben. Und in der Herde hat sie auch schon eine ganz treue Freundin gefunden. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen unserer Oma noch viele schöne Rentner Jahre.
Unsere ‚Oma‘ sucht Paten für Ihre wohl verdiente Rente.

Klein aber Oho !

Klein aber Oho
Die beiden Shetty-Damen haben sich schon gut eingelebt und fühlen sich wohl in ihrem Offenstall-Separée. Sie sind sehr mutig und begegnen anderen Pferden selbstbewusst und unerschrocken. Für die großen Wallache nebenan sind die beiden kleinen Damen immer wieder eine Attraktion. Zumal Anni gleich angefangen hat zu rossen.
 
Und schon hat sie die beiden Füchse um das Hüfchen gewickelt. Sie können keinen Blick mehr lassen von der kleinen Stute. Aber die Ponys sind eigen: kraulen ist Ok, aber wenn einer der Herren über den Zaun zu aufdringlich wird, dann quietschen sie wie Schweinchen und lassen die Hüfchen fliegen.

Verlorene Kindheit

Verlorene Kindheit
Sie hatten keine schöne Kindheit und mussten auf Vieles verzichten, das für die gesunde Entwicklung wichtig ist. Insbesondere haben sie keinen Bezug zu Menschen, da sie anscheinend sehr auf sich gestellt waren in ihrem bisherigen Leben.
 
Da gibt es sehr viel nachzuholen. Aber zum Glück sind beiden Jungs (Captain/ 4 Jahre und Buddy/ 3 Jahre) neugierig und erkunden den Reitplatz und die Spielsachen in Fohlenmanier. Sie sind übrigens nicht verwandt, sondern nur befreundet 😉
 
Die beiden Lausbuben suchen Paten, die ihre Genesung unterstützen.

Probezeit

Flora hat alles gegeben und hat es geschafft: sie darf ein paar Monate zur Probe in der Reitschule Hotte Hüh mitarbeiten. Während ihrer Rekonvaleszenz hat sie sich in die Herzen ihrer Trainerin und der Reitschülern „geschlichen“. Nun kann sie zeigen, ob sie auch bei kühleren Temperaturen für den Einsatz mit Kindern und Jugendlichen, die noch am Anfang ihrer Reitausbildung stehen, geeignet ist.
 
Wenn alles klappt und Flora sich weiter so gut bewährt, dann darf sie in Engelsberg bleiben. Doch selbst wenn sich in dieser Zeit herausstellen sollte, dass Flora kein reines Einsteiger-Pony ist, so ist es doch vor allem für Fora eine gute Sache. Denn sie wird in der ‚Probezeit‘ weiter ausgebildet und bekommt mehr Routine im Umgang mit verschiedenen Menschen. Das wird ihr in jedem Fall sehr gut tun und wir bekommen die Klarheit, wie die ideale Lebensstelle für Flora aussieht.
 
Wir drücken die Daumen Flora

Die Zeit arbeitet für uns

Und plötzlich hat er ‚Ja‘ gesagt: der große Weiße trägt seinen Passagier entspannt und motiviert über den Reitplatz. Noch wird er nicht wirklich ‚geritten‘, sondern seine Reiterin sitzt nur entspannt und lenkt. Auch trägt er noch keinen festen Sattel und kein Gebiss.
Aber wir wissen, dass alleine das entspannte aufsteigen lassen und den Reiter zu tragen ohne in Stress zu geraten für Lupo ein RIIIIIIEEEEESSSSSEEEEEN Fortschritt ist. Lupo braucht viel Zeit und positive Erfahrung bis er vertrauen kann. Aber die Zeit arbeitet für uns und wir haben zum Glück Zeit für Lupo. Wir werden Euch über seine weiteren Fortschritte auf dem Laufenden halten.
P.S. Er ist so fein zu reiten und zu lenken, man muss nur denken

Die Verdauung beginnt im Maul!

verdauung beginnt im maul

Leider haben nahezu alle Pferde, die an uns abgegeben werden, Probleme mit den Zähnen. Das ist für die Pferde eine große Einschränkung, denn die Verdauung des Pferdes beginnt nun mal im Maul.

Der Pferdezahn ist völlig anders aufgebaut, als ein menschlicher Zahn und wächst nach. Das ist auch notwendig, weil sich der Zahn bei der normalen seitlichen Kaubewegung des Pferdes abnutzt – quasi wie ein Mahlstein. Wenn die Zähne nicht gleichmäßig abgenutzt werden, dann entstehen an den Innen- und Außenseiten mit der Zeit messerscharfe Kanten und Ecken, die sogenannten ‚Haken‘. Werden diese nicht entfernt, dann schränken sie nicht nur die Kaubewegung des Pferdes mehr und mehr ein, sondern sie können auch die Maulschleimhaut und die Zunge empfindlich verletzen.

Kann das Pferd aufgrund der Haken nicht mehr richtig kauen, so gelangt das Futter unzureichend zerkleinert in den Magen. Dies kann weitreichende gesundheitliche Folgen haben wie z.B. Magengeschwüre, Darmprobleme oder Koliken.

Darüber hinaus ist es für Pferde mit Haken oft eine Qual, mit Gebiss geritten zu werden. Dementsprechend treten häufig bei Zahnproblemen auch Rittigkeitsprobleme auf.

Wir haben auf eine kühle Periode gewartet, damit unsere beiden Großen ohne Gefahr für den Kreislauf die Zähne gemacht bekommen können. Jetzt ist alles wieder schick und sie können kraftvoll zubeissen 😉

Sechs Wochen nach der Flut – Erdrückende Bilder

sechs wochen nach der flut
sechs wochen nach flut 2
In den Medien muss man inzwischen nach Berichten über die Flutgebiete suchen. Nur sechs Wochen nach der Katastrophe hat sich die Presse anderen Themen zugewandt.
In den Krisenregionen, die von der Flut betroffen waren, ist die Lage jedoch alles andere als entspannt oder „normal“. Dort wird immer noch Hilfe benötigt.
Über den Tierschutzverein Köln-Portz haben wir von einem Tierschutz- und Gnadenhof in Ritterdorf gehört, den es schwer erwischt hat. Das ganze Gelände wurde überschwemmt und die Ställe, Zäune, Futterlager sind weggeschwemmt worden. Das Haus war bis in den ersten Stock voller Schlamm. Zum Glück konnten fast alle Tiere gerettet werden.
Daher fehlt es auf dem Gelände an (fast) allem: trockener Lagerplatz zur Futtermittellagerung, Zaunmaterial, um Paddocks und Weiden wieder einzuzäunen, Heuraufen und Weidezelte. Aber auch Equipment, Pflegemittel und Medikamente.
Auf dem Gnadenhof leben „ausgemusterte“ Tiere, die hier ein neues Zuhause gefunden haben: Hunde, Katzen, Vögel, aber auch Schweine, Ziegen und mehr als 20 Pferde und Ponys.
Möhrchengeber unterstützt den Wiederaufbau mit Zaun- und Baumaterial und wir sind auch auf der Suche nach einem Container für die trockene Futtermittellagerung. Das alles wird möglich durch Eure Spenden!
Vielen Dank an diejenigen, die schon gespendet haben. Und ja, unsere Spendenaktion läuft noch und wir freuen uns über weitere Spenden. Denn eins ist sicher. Auch sechs Wochen nach der Katastrophe ist in Rittersdorf noch seeeeehr viel aufzubauen, damit die Tiere wieder ein sicheres Zuhause haben.

Immenhof bei Möhrchengeber

Möhrchengeber Immenhof

Trippel Trappel Trippel Trappel Poooonnniieeeee

Im Doppelpack sind die Shettys bei uns eingezogen. Schnell musste ein Platz gefunden werden, da der ehemalige Eigentümer sich alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr ausreichend um die Pony-Damen kümmern konnte.

Seit sie bei uns ankamen heißt es ‚ran an den Speck‘ und es zeigen sich nach einer Woche Diät und Trainingslager erste Erfolge. Jeden Tag geht es in die Halle, auf den Platz und ins Gelände. Oft zweimal täglich.

 

Inzwischen haben wir rausgefunden,

  • dass die beiden Ponys super-mutig durchs Gelände spazierenlaufen und dabei nicht einmal ins Gras ziehen.
  • dass Marei sich nach kurzer Diskussion prima longieren lässt während Anni ein Fragezeichen im Gesicht hat und
  • dass sich beide problemlos mit einem Pad und Gurt ‚satteln‘ lassen. Leider haben wir keine Shetty-Ausrüstung und keine kleinen Kinder, um mehr zu testen. Wir schicken mal einen Wunsch ans Universum und wünschen uns, dass uns etwas am Ausrüstung zur Verfügung stellt …
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