Wir sind absolut schock-verliebt in Hilde!

pferde in not - hilde
Unser Neuzugang ist einfach nur Zucker. Die kleine Hilde wurde von ihrer Züchterin gebracht und ist gut bei unserem Stallpartner angekommen. Hier wird jetzt für einige Zeit ihr Zuhause sein.
 
Die kleine Haflinger-Stute darf in Gesellschaft anderer Fohlen bei uns groß werden und sich auswachsen. Leider hat sie eine Zubildung am Halswirbel weswegen sie wohl nicht reitbar sein wird und auch nicht zur Zucht zugelassen wird. Deshalb kam sie auch zu uns und ist – kurz vor knapp – dem Schlachter von der Schippe gesprungen.
 
Wer weiß schon was die Zukunft bringt. Vielleicht wird Hilde trotz oder gerade wegen ihrer Einschränkung ein tolles Therapie-Pony. Wir drücken einfach alle Daumen, dass die Süße mit ihrer ‚Behinderung‘ ohne Probleme leben kann und komplikationslos aufwächst.
 
Hilde sucht Paten, die sie beim Aufwachsen unterstützen: Patenschaft für Hilde

Der schöne Schwan

Ganz wie im Märchen wird aus dem hässlichen Entlein langsam aber sicher ein schöner Schwan- oder aber ein Prinzessinnen-Pferd 😉. Sie erinnert mehr und mehr an den Schimmel in Aschenputtel.
 
Und dann macht sie auch noch willig mit und freut sich über die Beschäftigung mit den Menschen. Man kann sie ohne Longierpeitsche in allen Gangarten longieren. Folgsam und brav dreht sie ihre Runden
 
Wir sind immer wieder positiv überrascht von unserer Glücksfee und freuen uns sehr über ihre Entwicklung. Die schöne Schimmelstute ist bald bereit für ein neues Zuhause.
 

Dino auf dem Weg zur Bikinifigur

Dino soll abspecken, da seine überflüssigen Kilos gar nicht gut sind für die Arthrose in seinen Gelenke. Das ist allerdings nicht so einfach, denn Dino frisst für sein Leben gern und bekommt wirklich schlechte Laune, wenn es nichts zu kauen gibt.
 
Aufgrund seiner Lahmheit kann man ihn nicht wiklich flott bewegen. Aber seine Betreuerin ist sehr findig und hat sich viele Gedanken gemacht. Zum Beispiel geht Dino nur eine ganz begrenzte Zeit mit seinen Kumpels auf die Weide und wird früher reingeholt . Wenn die anderen Kraftfutter bekommen, dann gibt es für Dino nur eine ‚Trost Karotte‘ und seine Heu-Mahlzeiten frisst Dino Hälmchen für Hälmchen aus einem ganz engmaschigen Heunetz.
 
Bewegt wird er je nach Tagesform durch kleine Spaziergänge oder spielerisch auf dem Reitplatz oder im Round Pen. Dort wird er auch mental beschäftigt. Er lernt Bodenarbeit und kleine Zirkuslektionen. Die Kopfarbeit läst ihn vergessen, dass er auf Diät ist 😇.
 
Alle zwei Wochen wird mit Hilfe eines Gewichts-Massbandes seine Körpermasse bestimmt. Das ist zwar nicht so genau wie eine Waage, aber es bietet immerhin einen guten Anhaltspunkt.
 
Martina zeigt wie es funktioniert…. und siehe da: Dino nimmt langsam aber stetig ab. Gestartet bei 640 Kilogramm zeigt das Massband jetzt 560 Kilo an. Weiter so Dino!

Yvonne Gutsche-Doebelin wird zweite Schirmherrin von Möhrchengeber

Yvonne Gutsche Schirmherrin
Yvonne Gutsche ist mit Pferden groß geworden und ihnen seither treu geblieben. Sie betreibt in Bad Wimpfen ihren eigenen Trainingsstall und ist mit ihren Turniererfolgen, den Stunt-Shows sowie Live-Trainings auf Turnieren, Pferdemessen und anderen Veranstaltungen bekannt geworden.
 
Mit ihrer Aktion „Pray for Amour“ hat sie die Massen mobilisiert und das Leid von Pferden in den Fokus gerückt. 2017 hat sie den völlig abgemagerten Holländischen Warmblut-Wallach bei sich aufgenommen und mit viel Geduld, Liebe und Pferdeverstand wieder aufgepäppelt. Die anderen fünf Pferde, die bei Amour im Stall waren aus dem er gerettet wurde, kaufte sie frei und suchte nach adäquaten und pferdeerfahrenen Pflegestellen. Und das ist nur einer von vielen Fällen, in denen Yvonne Gutsche sich für Pferde in Not eingesetzt hat. Klar, dass das Konzept von Möhrchengeber da ihre volle Unterstützung findet.
 
„Je hilfloser ein Lebewesen ist, umso größer ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz. Da braucht es Organisationen wie Möhrchengeber. Deren Konzept, in der Zeit zwischen der Rettung und der Weitervermittlung nicht nur zu pflegen und aufzupäppeln, sondern auch herauszufinden wie die optimale neue Lebensstelle individuell für jedes Pferd aussehen kann, finde ich toll. Weiter so !“
 

Unsere Oma Peppi

Unsere Oma Peppi
Es gibt auch Pferde, die können und wollen wir nicht mehr vermitteln. Zum Beispiel unsere ‚Oma‘. Sie war viele Jahre in der Zucht und hat fast jedes Jahr ein Fohlen zur Welt gebracht. Vor dieser Zeit lief sie im großen Sport und reiste von Turnier zu Turnier.
 
Jetzt ist sie fast 30 Jahre alt und müde und möchte eigentlich nur noch Ruhe, Liebe und genug zu essen. Davon gab es leider in den letzten Jahren nicht genug und es ist nur der Tatsache, dass sie eine dominante Leitstute war zu verdanken, dass sie überhaupt noch so gut dasteht.
 
Wir sind uns einig: unserer Oma hat es verdient, nun einfach Pferd zu sein und fürsorglich gepflegt zu werden. Zum Glück haben wir sehr liebe Menschen gefunden, die sie aufgenommen haben. Und in der Herde hat sie auch schon eine ganz treue Freundin gefunden. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen unserer Oma noch viele schöne Rentner Jahre.
Unsere ‚Oma‘ sucht Paten für Ihre wohl verdiente Rente.
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